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Hier finden Sie gelegentlich Hinweise zu interessanten Dokumentarsendungen. Für freuen uns auf Hinweise, die wir gerne publizieren. Die Daten werden unregelmässig aktualisiert und
gelöscht. Mittwoch, 4. April 2012, 21 Uhr SF1
- 1. Teil Demenz - die Volkskrankheit Ebenfalls zum Thema Demenz strahlt SF 1 am Sonntag, 15. April 2012, um 20.05 Uhr den SF Schweizer Film «Nebelgrind» aus.
Freitag, 30. Dezember 2011, 21.30 arte Lange Zeit war das menschliche Lachen kein ernstzunehmender Untersuchungs-gegenstand für die Wissenschaft. So ernteten die ersten Forscher, die sich unter neurobiologischen Fragestellungen dieser menschlichen Emotionsäußerung näherten, zunächst nur Spott und Hohn. Inzwischen ist die Gelotologie, die Wissenschaft vom Lachen und seinen Auswirkungen, eine anerkannte Forschungsdisziplin. Die Dokumentation stellt die Ursprünge dieser tief verwurzelten Gefühlsäußerung, ihre konzeptuelle Erfassung und die jüngsten wissenschaftlichen Entdeckungen vor. Seit fast 20 Jahren untersucht der international anerkannte Neurobiologe Robert Provine das Lachen aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht und beschreibt dessen emotionales und soziales Potenzial. Neurowissenschaftlich ist bewiesen, dass Lachen das archaische "emotionale Gehirn" im Nervensystem aktiviert. Außerdem sind mehrere Nerven-netzwerke der Großhirnrinde beteiligt. Ethologische Beobachtungen bei Affen und Säuglingen ermöglichen es, die offenbar von den Genen abhängigen Aufbau- und Entwicklungsmechanismen des Lachens genauestens zu untersuchen. Jan van Hoof, der Pionier der Beobachtung des Lachens bei Schimpansen, und Marina Davila Ross, Verfasserin einer vergleichenden Studie des Lachens bei Großaffen, berichten von ihren Forschungen. Doktor Ross, die sich der Kitzelmethode bedient, musste Dutzende von Primaten kitzeln, um schlüssige Ergebnisse zu erzielen. Der Forscherin zufolge haben die Menschen vor über zehn Millionen Jahren peu-à-peu mit dem Lachen begonnen. Es hat also seine Wurzeln in den Uranfängen der menschlichen Spezies. Ein weiterer Verfechter der Kitzelmethode ist der US-amerikanische Forscher Jaak Panksepp, der allerdings Ratten kitzelt. Zuerst erntete seine Behauptung, Tiere hätten Gefühle, nur Spott. Jetzt ist er als einer der wenigen Spezialisten für Tieremotionen bekannt. Professor Panksepp versucht, die neuronalen Mechanismen zu verstehen, die bewirken, dass manche Ratten optimistischer sind als andere. Von diesen Ergebnissen erhofft er sich geeignetere Therapien für die Behandlung psychischer Störungen. Die von einigen Forschern eingeführte, zunächst verachtete Gelotologie - also die Wissenschaft vom Lachen und seinen Auswirkungen - hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem ernstzunehmenden Wissenschaftszweig entwickelt. All diese unterschiedlichen Forschungsansätze werfen ein neues Licht auf die vom Menschen durchlaufenen Wege zum Lachen, aber auch zu Sprache, Weinen und Gähnen. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für Überlegungen und Forschungen zu Ursprung und Evolution des Menschen.
Freitag, 16. Dezember 2011, 21.45 arte Am Beispiel von Martha und Jake, zwei Personen, die sich zufällig über den Weg laufen, zeigt die zweiteilige Dokumentation, dass über 90 Prozent unserer täglichen Handlungen unbewusst herbeigeführt, wir also per "Autopilot" von unserem Gehirn gesteuert werden. Aufwendige 3D-Animationen geben ungeahnte Einblicke tief in die Köpfe von Martha und Jake. Neurowissenschaftler in aller Welt beweisen mit ihren zum Teil verblüffend unterhaltsamen Experimenten, wie wenig Macht der menschliche Verstand über unsere alltäglichen Entscheidungen besitzt. Und auch der Fernsehzuschauer kann die Macht des Unbewussten am eigenen Leib erfahren, wenn er sich auf diverse Mitmachspiele und spielerische Tests einlässt, die die spannende und faszinierende Dokumentation "Das automatische Gehirn" ihm anbietet. Wiederholung: 17.12., 10.05
Freitag, 25. November 2011, 8.45 arte Caro Matzko und Gunnar Mergner wollen wissen, was es heißt, dass heute jeder Fünfte mindestens einmal in seinem Leben an behandlungsbedürftigen Angststörungen wie Panikattacken erkrankt - und was dagegen zu tun ist. Sie begegnen der Angst im Selbstversuch auf den schwankenden Drahtseilen eines Hochseilparcours. In Furcht-Labors und Angst-Ambulanzen sucht "X:enius" Antworten bei Medizinern und Psychologen, die der uralten Emotion mittels Gentechnik und Hirnscannern auf den Grund gehen. Das "X:enius"-Team lernt dort, dass Wissenschaftler die Angst immer besser verstehen und das menschliche Furchtsystem gezielt zu kontrollieren beginnen. Doch beim Blick in den Abgrund erfährt mindestens einer aus dem "X:enius"-Team ganz unmittelbar, dass ihm weder das Wissen um Furchtschaltkreise im Gehirn noch virtuelle Therapiewelten besonders viel helfen, wenn die Knie schwach werden.
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Sendung verpasst? Manchmal gibt es die Möglichkeit, die die Sendung auch später noch im Internet zu sehen. Hier die Links dazu:
Psychosomatik - Wie unsere Seele unseren Körper beeinflusst (3sat, Februar 2011)
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